Easy Rider Road Show

Große Freiheit auf dem Rad

Eine rollende Ausstellung über das Fahrrad als Utopie

Die Easy Rider Road Show ist eine Fotoausstellung auf Rädern, die im August und September 2021 auf den Straßen und Plätzen Berlins unterwegs und zu sehen sein wird.

Das Fahrrad ist ein Freiheitsträger – das hat sich in der Pandemie einmal mehr gezeigt. Es hat Bewegung ermöglicht, wo ansonsten Stillstand herrschte und Räume geöffnet, wo sich alles verschloss. Und es hat uns gezeigt, dass die Möglichkeiten dieses einfachen Stücks Technik auch 200 Jahre nach seiner Erfindung noch lange nicht ausgeschöpft sind.

Das Fahrrad ist ein Zukunftsbote – es spielt eine entscheidende Rolle in den Fragen um Mobilität, Stadtentwicklung, Klimawandel und Nachhaltigkeit. Es ist ein wichtiger Bestandteil im Alltag des Einzelnen und hat zugleich das Potential, das Leben Tausender zu verändern. Es wird mitentscheiden, wie sich unsere Städte und damit unsere Gesellschaften entwickeln. Es ist ein Komplize der Demokratie und ein Botschafter der Vielfalt.

Das Fahrrad ist ein Glücksbringer – und ein Freiraum, ein individueller, aber ein kollektiver. Davon erzählt die Ausstellung in Bildern von international renommierten Fotografinnen und Fotografen.

Die Easy Rider Road Show zeigt die wilde, die inspirierende, die subversive Seite des Radfahrens ebenso wie den Zusammenhalt, die starke Verbindung, die das Rad zwischen den Protagonist:innen schafft. Sie will mit ihren Bildern aus den Grenzbereichen des Radfahrens zum utopischen Mitdenken anregen und die Frage aufwerfen, wohin das Rad uns bringen kann.

Die Fotografien erzählen die Geschichten der Menschen, die sich mit dem Rad die Welt erschließen und bildet dabei auch die vielen unterschiedlichen Formen des Fahrrads ab, von Trick- bis Track Bike, von Mutant- bis Mountainbike.

Die Bilder führen uns um die ganze Welt – zu einem wüsten alljährlichen Festival der selbstgebauten Räder nach New York und zu einer jugendlichen Fahrradbewegung, die per Wheelie London durchmisst. In Mexiko Stadt haben ehemalig rivalisierende Gangmitglieder ihre gemeinsame Liebe zu extravaganten Rädern entdeckt und in Berlin kämpfen Punks auf Tall Bikes gegeneinander eine Art Ritterturnier.

Denn Radfahren ist eine internationale Sprache mit vielen Akzenten und in ständiger Wechselwirkung mit Kultur, Mode, Musik, Design, Politik, Stadtarchitektur und Verkehrskonzepten. Radfahren ist Lebensart und Protestkultur und eine Chance auf echte Teilhabe an der Stadt. Auch davon erzählen die Bilder.

Erste Routen und Aufenthaltsorte werden im Juli veröffentlicht.

Kooperationspartner

Stiftung Stadtmuseum Berlin

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Stiftung Stadtmuseum Berlin. Ab November 2021 wird die Easy Rider Road Show Vol 2 als Sonderausstellung im Märkischen Museum zu sehen sein.